Archiv für die Kategorie ‘Geschichte’

Die Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juni 2009

Eine der größten Städte an der Mecklenburger Bucht ist ohne Zweifel die Hansestadt Lübeck. Sowohl in architektonischer als auch in literarischer und kulinarischer Sicht hat Lübeck so Einiges zu bieten. In erster Linie ist wahrscheinlich das Holstentor zu nennen, die ehemalige Befestigungsanlage, die heute als Wahrzeichen der Stadt dient und als Museum benutzt wird. Das Holstentor hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich, gab es doch ursprünglich drei verschiedene Tore, von denen nur noch das mittlere – eben das heutige Holstentor – erhalten geblieben ist. Im 19. Jahrhundert sollte das langsam im Boden versackende Gebäude sogar komplett abgerissen werden, in einem Entscheid, der nur knapp durchgebracht wurde, entschied man sich jedoch, das Tor von Grund auf neu zu restaurieren. Kurz darauf wurde das Holstentor zum Wahrzeichen der Stadt erklärt.

Wenn man an das Holstentor denkt, ist auch der Gedanke an Marzipan nicht weit, schließlich übernahm der weltweit bekannte Marzipan-Hersteller Niederegger bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Holstentor in sein Firmenlogo. Eine weitere Anlaufstelle für Touristen in Lübeck ist demnach das Niederegger-Café, in dem man die süßen Köstlichkeiten der Firma ausprobieren kann.

1987 wurde außerdem die gesamte Altstadt von Lübeck zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt, was vor allem der gut erhaltenen Architektur und der markanten Stadtsilhouette zu verdanken ist. Diese wird vor allem durch die sieben Kirchtürme der Stadt dominiert, nämlich denen der Jakobikirche, der Marienkirche, des Doms, der Petrikirche und der Aegidienkirche.

Geschichte der Mecklenburger Bucht

Mittwoch, 06. Juni 2007

Die Mecklenburger Bucht ist ein Landstück an der Ostsee, die größte Ostseebucht Deutschlands überhaupt. Sie streckt sich von der Ostspitze der Insel Fehrmarn bis zur Nordspitze der Halbinsel Darß. Als Heimat solcher wichtigen Hansestädte wie Lübeck, Rostock und Wiesmar, hat die Mecklenburger Bucht eine ziemlich turbulente Geschichte. Das Gebiet der heutigen Bucht wurde schon in der Jungsteinzeit besiedelt, dies wurde durch den Fund zahlreicher Gräber aus dieser Zeit bewiesen. Die ersten Siedler waren Germanen, deren Herrschaft bis zirka 700 nach Christus dauerte. Denen folgten die Slaven. Unter deren Herrschaft wurde Liubice, oder Lübeck gegründet. Die Stadt wurde nach der Herrschaftsübernahme durch Nakodine Heinrich zum Verwaltungssitz. Die Abodriten- Herrschaft war aber nicht reich am Frieden. Es fanden zahlreiche Auseinandersetzungen mit den Sachsen statt. Zu dieser Zeit wurde eine weitere bedeutende Stadt, Rostock, gegründet. Die Sachsen zerstörten schließlich 1161 zusammen mit den Dänen den slawischen Burg Rostock und bauten es erst um 1200 neu auf. Nachdem Rostock 1251 vom dänischen König alle Handelsprivilegien, die auch Lübeck hatte, bekam, begann die Mecklenburger Bucht seine Blütezeit. Die Hansestädte in der Mecklenburger Bucht freuen sich heute auch großer Beliebtheit. Dies ist einerseits der Hanseeregatta, anderseits der zahlreichen Kurorten und langen Stränden zu danken.