Eine der größten Städte an der Mecklenburger Bucht ist ohne Zweifel die Hansestadt Lübeck. Sowohl in architektonischer als auch in literarischer und kulinarischer Sicht hat Lübeck so Einiges zu bieten. In erster Linie ist wahrscheinlich das Holstentor zu nennen, die ehemalige Befestigungsanlage, die heute als Wahrzeichen der Stadt dient und als Museum benutzt wird. Das Holstentor hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich, gab es doch ursprünglich drei verschiedene Tore, von denen nur noch das mittlere – eben das heutige Holstentor – erhalten geblieben ist. Im 19. Jahrhundert sollte das langsam im Boden versackende Gebäude sogar komplett abgerissen werden, in einem Entscheid, der nur knapp durchgebracht wurde, entschied man sich jedoch, das Tor von Grund auf neu zu restaurieren. Kurz darauf wurde das Holstentor zum Wahrzeichen der Stadt erklärt.
Wenn man an das Holstentor denkt, ist auch der Gedanke an Marzipan nicht weit, schließlich übernahm der weltweit bekannte Marzipan-Hersteller Niederegger bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Holstentor in sein Firmenlogo. Eine weitere Anlaufstelle für Touristen in Lübeck ist demnach das Niederegger-Café, in dem man die süßen Köstlichkeiten der Firma ausprobieren kann.
1987 wurde außerdem die gesamte Altstadt von Lübeck zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt, was vor allem der gut erhaltenen Architektur und der markanten Stadtsilhouette zu verdanken ist. Diese wird vor allem durch die sieben Kirchtürme der Stadt dominiert, nämlich denen der Jakobikirche, der Marienkirche, des Doms, der Petrikirche und der Aegidienkirche.